Spar-Lämmchen

Brauchen Sie eine Auszeit?

Inmitten der herrlichen Landschaft gelegen,begrüßt Sie unser traumhaftes Hotel in Mitteltal. Dunkle Tannen,die sich im Wind wiegen,sanfte Hügel,die von der Sonne geküsst werden und plätschernde Bäche-hier in Baiersbronn-Mitteltal erleben Sie Schwarzwald pur! Die idyllische Umgebung lädt zu Erkundungstouren und einer Vielzahl an Aktivitäten ein. Im Sommer lässt sich die unverfälschte Natur hervorragend beim Wandern,Golfen,Nordic-Walking oder Gleitschirmfliegen genießen.

Ihr wunderschöner Kurzurlaub im Schwarzwald...

Verbringen Sie 3 herrliche Tage hier bei uns im Hotel "Lamm" im wild romantischen Schwarzwald.

Sie schlafen im modernen und gemütlichen Doppelzimmer oder Einzelzimmer und genießen morgens unser leckeres Frühstücksbuffet. Nicht nur die herrlich Umgebung sondern auch die hervorragende Küche mit Ihrer saisonalen,vielseitigen und regionalen Ausrichtung wird Sie begeistern.

  Unser Angebot für Sie,nur solange wir noch Kapazitäten zur Verfügung haben!!

 

Zusätzlich erhalten Sie kostenlos die Schwarzwaldpluskarte,damit können Sie Inclusivleistungen verschiedener Anbieter der Region nutzen.

Nur buchbar vom 10.07.2016 -19.07.2016

199,00€ pro Person 

 

zum Angebot

Hotel Lamm – Ihr Wellnesshotel im Schwarzwald

Der Schwarzwald ist wie geschaffen für einen Wellness Aufenthalt. Die Weite der Landschaft eines der schönsten Mittelgebirge Europas und die Natur und Stille des Waldes lassen einen zur Ruhe kommen und neue Energie tanken. Unser Wellnesshotel im Schwarzwald ist der perfekte Rückzugsort zum Entspannen und Genießen. Im Hotel Lamm setzen wir alles daran, dass Sie bei uns erholsame Tage fernab dem Trubel des Alltags verbringen können. Denn Sie haben es sich verdient!

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Wellness im Schwarzwald – Abschalten im „Lamm“

Im idyllischen Baiersbronn-Mitteltal, im Herzen des Nationalparks Schwarzwald gelegen, präsentiert sich das Wohlfühl Hotel Lamm. Die zentrale Lage bietet hervorragende Möglichkeiten für Ausflüge und Aktivitäten in der herrlichen Umgebung. Lassen Sie sich von der Wildnis der Natur bei einer Wanderung oder Radtour verzaubern oder besuchen Sie eine der sehenswerten historischen Städte im Dreiländereck.

In unserem Hotel erwarten Sie vielfältige Wellness Möglichkeiten. Passend zum Motto „REgion erleben - BEwegung spüren - NAtur fühlen“ lädt Sie unser ReBeNa-Wohlfühldorf zum Loslassen und sich Treibenlassen ein. Das kleine Blockhausparadies, welches sich durch seine einzigartige Bauweise mit stabilem „Mondphasen-Holz“ auszeichnet, beinhaltet eine Blockhaus-Aromasauna, eine finnische Natur-Rundstammsauna mit einem Mühlrad für automatische Aufgüsse, ein Badehaus mit Innen- und Außenbereich, einen Entspannungs-Pavillon sowie eine großzügige Liegewiese. Unsere Badelandschaft mit beheiztem Schwimmbad mit Gegenstromanlage und Lichteffekten, Dampfbad, Erlebnisdusche, Infrarotkabine und Bio-Sauna ist ein kraftspendender Ort, an dem Sie zu Regeneration und Wohlbefinden gelangen.

Wenn Sie sich selbst etwas Gutes tun möchten, verwöhnt Sie unser Massage- und Kosmetikteam mit individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Anwendungen. Bei der Rosenbehandlung durch Sybille Schmelzle, einer besonderen Form der Körperarbeit, bekommen Sie wieder ein Gefühl für sich selbst und Ihren Körper. Die Seele baumeln lassen und die Batterien wieder aufladen – das funktioniert auch hervorragend bei einem regionalen Bad im Badefass. Wundervoll duftende, natürliche Badeessenzen betören Ihre Sinne, bevor Sie bei einem reinigen Edelsteinsalz Peeling, einer entschlackenden Kreidepackung und einer anschließenden Schulter-Nacken-Massage voll und ganz entspannen.

Das professionelle Wellness Angebot unseres Wellness Hotels im Schwarzwald macht es Ihnen leicht, zu relaxen und zurück zu sich selbst zu finden.

Dazu trägt auch die ruhige, angenehme Atmosphäre im Hotel Lamm bei. Unsere individuell im modernen Landhausstil eingerichteten Zimmer laden mit komfortabler Ausstattung, edlen Stoffen und freundlicher Farbgestaltung zum Verweilen ein. Fühlen Sie sich dank der Geborgenheit, die unsere Räumlichkeiten vermitteln, auch in der Fremde ganz wie zu Hause! Um dieses Gefühl zu verstärken, begegnen Ihnen unsere Mitarbeiter stets mit einem ehrlichen Lächeln und setzen sich mit Kompetenz und Herzlichkeit für Ihr Wohlergehen ein.

Salzanwendungen Salz und Lavendel

Schwarzwälder Genussküche – den Charakter der Region schmecken

Kulinarische Sinnesfreuden runden Ihren Aufenthalt in unserem Wellnesshotel im Schwarzwald ab. Chefkoch Hans-Peter Bruder zaubert für Sie saisonale Gerichte auf Basis frischer, regionaler Produkte. Von schwäbischen Spezialitäten bis hin zu raffinierter Haute Cuisine bieten wir Ihnen vielfältige Köstlichkeiten, die Sie in unseren Restaurants oder auf unserer schönen Terrasse in harmonischer und behaglicher Atmosphäre genießen. Die Hotelbar ist der perfekte Ort, um den Tag bei einem kühlen Drink in gemütlichem Ambiente ausklingen zu lassen.

Hotel Lamm im Schwarzwald – wir laden Sie herzlich ein

wellnesshotel-schwarzwaldDamit Sie in unserem Hotel im Schwarzwald einen Wellness Urlaub ganz nach Ihren Wünschen verbringen können, stellen wir regelmäßig spezielle Arrangements für Sie zusammen. Ausgelegt auf unterschiedliche Aufenthaltsdauern und individuelle Geschmäcker ist bei unseren Angeboten für jeden Gast etwas dabei. Genießen Sie beispielsweise ein romantisches Kuschelwochenende zu zweit oder finden Sie im Rahmen unserer „basischen Wohlfühltage“ zu innerer Ausgeglichenheit.

Gerne stellen wir Ihnen Gutscheine zur Verfügung, wenn Sie lieben Menschen eine Freude machen möchten. Diese sind wahlweise für Aufenthalte in unserem Hotel, Wellness und Kosmetik Anwendungen oder Restaurantbesuche erhältlich.

Gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und lassen Sie Körper und Seele von uns verwöhnen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem romantischen Wellnesshotel im Schwarzwald!

 

 

Der Schwarzwald

Wie kam der Schwarzwald zu seinem Namen?

Die Römer gaben ihm den Namen: „Silva Nigra" – der schwarze, der finstere, der düstere Wald. Damals war dieser Schwarzwald ein fast undurchdringliches Gebiet, bedrückend und unheimlich. Nur die allerhöchsten Berge, wie die Hornisgrinde im Norden und der Feldberg im Süden, schauten aus dem Baumgewirr heraus.
Das änderte sich allerdings im späten Mittelalter. Da wurden die mächtigen Tannen und Fichten dieses Waldes plötzlich begehrtes Bauholz. Man stellte riesige Flöße zusammen und trieb die schönsten Stämme rheinabwärts bis nach Holland. Die Glasindustrie kam auf und verbrauchte plötzlich Unmengen an Holz. Den Rest besorgte der Bergbau: Gleich über oder neben den Schächten wurde der Brennstoff gewonnen, um das Erz zu verhütten.

Hoehenzug Nebel

So war bis zum 17. Jahrhundert der halbe Schwarzwald kahlgeschlagen und verheizt. Viele Gemeinden verarmten – schneller als sie aufgeblüht waren. Immerhin verschwand damals in einem großen Teil der Gegend auch der düstere Charakter. Auf weite Strecken wurde der Schwarzwald zu einer freundlicheren Landschaft. Im Süden ist zwar längst wieder mehr als die Hälfte bewaldet, inzwischen meist mit Mischwald, doch seit den großen Rodungsperioden des Mittelalters gibt es auch viele grasige Hänge, Hochtalmulden und weite Wiesenflächen.
Warum also gerade dorthin fahren, um Spaß und Freude in seiner Freizeit zu haben oder Urlaub zu machen?


Ganz einfach: Weil der Schwarzwald heute nach den vielen Wandlungen als eine einzige große, musterhafte Ansammlung prächtiger, ineinander übergehender Landschaften betrachtet werden kann und sich dadurch zu einer der beliebtesten Tourismuslandschaften Deutschlands entwickelt hat. Er ist einer der schönsten, vielseitigsten und romantischsten Mittelgebirgsregionen mit zahllosen wunderschönen und einzigartigen Wander-, Bade- und Freizeitmöglichkeiten. Der Nordschwarzwald bietet eine großartige Landschaft, ausgedehnte Wälder, bizarre Felsen, urige Täler und Quellen, rauschende Schwarzwald-Bäche und blühende Wiesen und Weiden für den Naturliebhaber. Gerade der Wechsel von geschlossener Waldfläche und offenem Grünland machen den landschaftlichen Reiz und den hohen Freizeit- und Erholungswert dieser Region aus. Perfekt also, um auch einmal eine längere Tour zu unternehmen. Wer aber in der Natur rasten möchte, kann dies an einem der vielen Karseen tun. Sie sind noch Überreste aus der letzten Eiszeit und bieten zum Teil eine sehr romantische Kulisse für den Urlaub oder eben nur für eine kleine Pause. Seit über zweihundert Jahren gehört der Nordschwarzwald zu den sprichwörtlichen deutschen Sommerfrischen. Und die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Schwarzwälder tut das ihre dazu.

Wo liegt der Schwarzwald eigentlich genau?

Meist dicht bewaldet erstreckt sich der Schwarzwald (engl. Black Forest) im Südwesten Deutschlands vom Hochrhein im Süden bis zum Kraichgau im Norden. Im Westen wird er begrenzt von der Oberrheinischen Tiefebene, im Osten geht er über in Gäu, Baar und das Hügelland westlich des Klettgaus. Der Schwarzwald ist der höchste Teil der südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft. Von Nord nach Süd erstreckt sich der Schwarzwald über etwa 160 km, seine Breite erreicht im Süden bis zu 60 km, im Norden bis zu 30 km.

Schwarzwald Sonnenuntergang

Greifbarer wird der Schwarzwald, wenn man ihn in drei Teile zerlegt: in einen nördlichen, einen mittleren und einen südlichen Teil. Baiersbronn und seine Teilgemeinden befinden sich im nördlichen Drittel des Schwarzwaldes, dem Nordschwarzwald. Dieser erstreckt sich zwischen den Linien Karlsruhe–Pforzheim im Norden und Renchtal–Freudenstadt im Süden.

Der Nordschwarzwald

Der Nordschwarzwald überragt mit eher kantigen, teils trapezförmigen Gipfelprofilen die Rheinebene um mehr als 1000 m. Höchste Erhebung ist die Hornisgrinde mit 1163 m ü. NN. Mit einem durchschnittlichen Anteil von 73 % Wald an der gesamten Fläche ist der Nordschwarzwald der am geschlossenste, bewaldete Teil des Schwarzwaldes. Auf den Hochflächen erstrecken sich verbreitet die Grinden, das sind baumfreie Feuchtheiden. Die Höhenbereiche des Nordschwarzwalds gehören zu den niederschlagsreichsten Regionen der deutschen Mittelgebirge (bis 2.200 mm/a). Murg, Nagold, Enz, Alb, Acher, Rench und Oos sind die bedeutendsten Flüsse des Nordschwarzwalds, wobei die Murg, die direkt durch zahlreiche Baiersbronner Teilgemeinden führt, für uns hier die bedeutendste Rolle spielt.

Umgebung-Mitteltal Murg-Schwarzwald

Die Murg entspringt etwas unterhalb des Schliffkopfs auf etwa 870 m ü. NN und mündet bei Steinmauern in den Rhein. Auf 79 km durchfließt sie von Süden nach Norden in vier unterschiedlichen Tallandschaften eines der größten und tiefsten Täler des Schwarzwaldes, das Murgtal. Das obere Tal im Bereich der Gemeinde Baiersbronn ist ein typisches Schwarzwaldtal mit breiten Wiesengründen und einst vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Dörfern. Viele der Nebentäler weisen eine typische Trogtalform mit steilen Hängen auf.

Umgebung Obertal-Buhlbach

Das mittlere Murgtal ist eine einsame, von Granitklippen durchsetzte Waldschlucht und hat mit bis zu 3,3 % ein Sohlgefälle wie ein Hochgebirgsgewässer. Die Murg war bis 1918 wegen ihrer Wasserwucht zusammen mit der Raumünzach, ihrem wasserreichsten Nebenfluss, ein berühmtes Wildwasser. Seitdem wird das hydroelektrische Potenzial des Flusses im Murgkraftwerk genutzt. Es liegt wenig oberhalb von Forbach, dem Hauptort dieses Talabschnitts. Das untere Murgtal ist, ähnlich dem Wiesental, eine der „Industriegassen“ im Schwarzwald. Das Tal ist hier über 700 Meter tief, anfangs mit unwegsamer Schluchtsohle, die sich zunehmend aufweitet und einem Siedlungsband aus zahlreichen Dörfern und Städten Platz bietet. Das historische Zentrum ist Gernsbach, zugleich Hauptort der Papier- und Pappenindustrie des Tals; die größte Stadt ist inzwischen Gaggenau mit traditionsreichem Kraftfahrzeugbau (u. a. Unimog).

Umgebung Murg Schwarzwald

Bei Kuppenheim tritt die Murg in die Rheinebene aus, wo sie das Stadtzentrum von Rastatt umfließt. Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert wurde der Murgverlauf im Rheintal begradigt. Unmittelbar vor der heutigen Mündung in den Rhein bei Steinmauern durchstößt der Flusskanal die Feuchtgebiete der Rastatter Rheinauen. Ein Relikt aus der Eiszeit und charakteristisch für den Schwarzwald sind die bedeutenden und bekannten Karseen natürlichen Ursprungs, wie z. B. der Titisee im Südschwarzwald, der Mummelsee an der Hornisgrinde und der Feldsee. Besonders im nördlichen Schwarzwald findet sich eine Reihe weiterer kleiner Karseen wie der Ellbachsee, der HerrenwieserSee, der Huzenbacher See, der Sankenbachsee in Baiersbronn, der Schurmsee und der Wildsee beim Ruhestein.

Der mittlere Schwarzwald

Für uns beginnt der Mittlere Schwarzwald an der Bundesstraße 28, die sich von Straßburg über Freudenstadt nach Nagold und Herrenberg hinüberzieht. Seine südliche Begrenzung findet er in der Straße, die vom Kaiserstuhl nach Villingen-Schwenningen führt. Ein großer Reiz dieses Gebiets liegt in der Vielfalt seiner Landschaftsformen. Da gibt es die heitere Ortenau, deren Rebhänge ins Oberrheintal hinunterführen, aber auch sehr waldreiche Gebiete – wie es dem Namen der Gegend entspricht. Alte Fachwerkstädtchen, die noch sehr traditionsbewusst sind sowie Burgruinen, die auf eine wechselvolle Vergangenheit hinweisen, sind zu sehen. Im Osten liegt das Hochland der Baar, das bis zur Donau und zum oberen Neckar reicht. Im diesem Mittleren Schwarzwald gibt es einiges zu sehen, das für das ganze Mittelgebirge typisch ist. Da steht beispielsweise nördlich von Gutach der Vogtsbauernhof, das große bäuerliche Schwarzwälder Freilichtmuseum.

Typisch für den mittleren Schwarzwald war auch die Flößerei. Noch zu Beginn unseres Jahrhunderts waren Flöße ein alltäglicher Anblick auf den Flüssen. Vom 15. bis ins 20. Jahrhundert war die Flößerei auch ein sehr lohnendes Gewerbe. Der Schwarzwald galt damals als der größte deutsche Holzlieferant. Die meisten Flöße auf dem Rhein bestanden aus Schwarzwälder Tannen und Fichten. Und die Flößer waren im Schwarzwald hochgeachtete Herren. Die unerschrockenen Männer, die auf ihren Flößen bis ins Mündungsdelta des Rheins hinunterreisten, machten den Schwarzwald im 18. Jahrhundert richtiggehend populär. Wilhelm Hauff schrieb 1828 darüber sein Flößermärchen "Der Holländer Michel“.

Der Südschwarzwald

Eine amtliche Definition, wo denn der Südschwarzwald genau beginne, gibt es nicht. Wir legen seine Nordgrenze hier an die Straße, die von Emmendingen hinüberführt in die Baar, nach Villingen-Schwenningen. Der südliche Schwarzwald ist es, den viele Leute meinen, wenn sie vom "Schwarzwald" sprechen. "Hochschwarzwald" nennt man ihn auch, denn dort geht es immerhin bis auf fast 1500 Meter hinauf. Das sind allerdings keine steilen Gipfel, sondern eher abgeflachte Kuppen. Der Feldberg ist der größte, ein mehrere Kilometer langes bewaldetes Massiv, das die höchste Erhebung aller westdeutschen Mittelgebirge darstellt. Der zweite Gipfel wäre der Belchen (1414 m); er ist einer der schönsten Aussichtsberge im Schwarzwald und gewährt einen Blick auf die Vogesen und die Alpen sowie bei gutem Wetter sogar auf Säntis und den Montblanc.

See Schwarzwald

Die verhältnismäßig hohen Berge sind es aber nicht alleine, die den besonderen Charakter des Hochschwarzwalds ausmachen. Wunderschöne Seen kommen hinzu – darunter Schluchsee und Titisee –, aber auch park- und hainartige Landschaften sowie wildromantische Täler. In denen stehen einsame alte Schwarzwaldhöfe mit Holzschindeln und tiefgezogenen Dächern. Sie entsprechen ganz dem Charakter der Schwarzwälder, die nicht nur in Gedanken und Wesen, sondern auch in der Bauweise konservativ, selbstbewusst und traditionell sind. Der Südschwarzwald bietet also vor allem Natur und Landschaft. Freiburg, das sich gern "Hauptstadt des Schwarzwalds" nennt, ist die Ausnahme. Da gibt es freilich prächtige alte Bauten und, vor allem, das Münster. Aber eigentlich ist diese Hauptstadt des Südschwarzwalds selbst gar nicht so schwarzwälderisch. Es schaut eher in die Rheinebene hinüber.

Was macht den Schwarzwald so besonders?

Berühmte Straßen im Nordschwarzwald

Die Schwarzwaldhochstraße ist die älteste und eine der bekanntesten Ferienstraßen in Deutschland. Auf einer Länge von 60 km verbindet sie Baden-Baden mit Freudenstadt. Beginnend in Baden-Baden steigt sie zunächst steil zum Hauptkamm des Nordschwarzwalds hinauf, den sie bei der Bühlerhöhe erreicht. Ab der Bühlerhöhe verläuft die Hochstraße auf 800 bis über 1000 Meter über NN an den Punkten Unterstmatt, Mummelsee, Ruhestein, Schliffkopf, Zuflucht, Alexanderschanze vorbei. Unterhalb des höchsten Berges im Nordschwarzwald, der 1164 Meter hohen Hornisgrinde, erreicht die Straße den fast kreisrunden Mummelsee, einen in der letzten Eiszeit entstandenen Karsee und führt dann weiter zum Ruhestein Über die Höhenzüge des Schliffkopfs und des Kniebis, vorbei an Zuflucht und der Alexanderschanze, führt die Straße schließlich nach Freudenstadt, ihrer Endstation.

Die Bezeichnung Schwarzwaldhochstraße wurde erstmals 1930 verwendet, als die Straße zwischen Hundseck und Unterstmatt fertiggestellt wurde, die ältere Fahrwege zur Holzabfuhr aus verschiedenen Tälern ins Höhengebiet miteinander verband. Der Bau diente dazu, die bereits bestehenden Höhenhotels besser für den aufkommenden Autotourismus erreichbar zu machen. Im Dritten Reich folgende Ausbauten hatten militärstrategische Bedeutung, insbesondere der damals unvollendete Bau des Abschnitts zwischen Ruhestein und Alexanderschanze durch ein Naturschutzgebiet in den Jahren 1938 bis 1941. Erst im Jahr 1952 war die Strecke von Baden-Baden bis Freudenstadt durchgängig befahrbar. Sie berührt viele sehenswerte Punkte - darunter den ältesten und bekanntesten Karsee im Schwarzwald, den Mummelsee südlich der Hornisgrinde sowie den Lotharpfad oder den Wildnispfad an der Bühlerhöhe.

Es gibt auch eine nicht weniger schöne Schwarzwald-Tälerstraße. Die ist 100 Kilometer lang und führt von Rastatt über Gernsbach nach Freudenstadt: eine wildromantische Strecke, die in den Tälern der Murg und der Kinzig verläuft und viele hübsche kleine Orte berührt. Nicht zu vergessen ist auch die Schwarzwald-Bäderstrasse, die als 270 km langer Rundkurs die Heilbäder zwischen Pforzheim im Norden und Freudenstadt im Süden verbindet. Der Nordschwarzwald ist mit den zahlreichen seit der Antike und dem Mittelalter erschlossenen Bädern wie Baden-Baden, Bad Wildbad, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein und Bad Herrenalb das Heilbäder-Paradies des Schwarzwalds.

Der Lotharpfad

Ursprünglich war der Schwarzwald ein Mischwald aus Laubbaumarten und Tannen. In den Höhenlagen wuchsen auch Fichtenbestände. Mitte des 19. Jahrhunderts war der Schwarzwald durch die intensive Nutzung fast vollständig entwaldet und wurde danach überwiegend mit Fichtenmonokulturen wieder aufgeforstet, da diese von besonders schnellem Wuchs waren. 1990 entstanden durch die Orkane Vivian und Wiebke große Waldschäden. Am 26. Dezember 1999 wütete im Schwarzwald der Orkan Lothar und richtete besonders in den Fichtenmonokulturen Waldschäden von noch größerem Ausmaß an. Wie bereits nach 1990 mussten große Mengen an Sturmholz jahrelang in provisorischen Nasslagern aufbewahrt werden. Die Auswirkungen des Sturms demonstriert der Lotharpfad, ein Waldlehr- und Erlebnispfad am Naturschutzzentrum Ruhestein auf einer vom Orkan zerstörten Hochwaldfläche von rund 10 Hektar. Einige kleinere und auch größere Sturmflächen werden heute sich selbst überlassen und dort entwickelt sich wieder ein natürlicher Mischwald.

Nationalpark Schwarzwald und Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Seit dem 01.01.2014 besitzt auch Baden-Württemberg einen Nationalpark und zwar den „Nationalpark Schwarzwald“. Der Nationalpark Schwarzwald erstreckt sich auf 10.000 Hektar Staatswaldflächen am Hauptkamm des Nordschwarzwaldes zwischen der Schwarzwaldhochstraße und dem Murgtal. Er ist frei zugänglich und ohne Eintrittsgebühren besuchbar. Ein Nationalpark dient in erster Linie dem Natur- und Artenschutz. Er soll helfen, das Artensterben aufzuhalten und seltenen Tierarten eine Heimat zu sichern. Dem Menschen soll der Nationalpark Erholung und Ruhe bringen. Frische Luft, Ruhe und Erholung sind ein Grundbedürfnis des heutigen Menschen, Naturerlebnisse in unberührter Wildnis selten. Der Nationalpark Nordschwarzwald macht Natur und Wildnis in ihrer Ursprünglichkeit wieder erlebbar.

Nationalpark Schwarzwald

Der Nationalpark gliedert sich in drei Zonen: Kernzonen, Entwicklungszonen und Managementzonen: In den Kernzonen kann sich die Natur weitgehend unbeeinflusst entwickeln. In den Entwicklungszonen sollen negative Einflüsse durch menschliche Nutzung möglichst gering gehalten werden und in der Managementzone, die 25% der Fläche umfassen kann, kann Waldmanagement, Biotoppflege und Artenschutz betrieben werden.

Seit 2001 ist der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord bereits eingerichtet, der unter anderem den gesamten Nordschwarzwald umfasst. Er zeichnet sich vor allem durch die einzigartige Landschaft und Naturschönheit aus. Neben weitreichenden, unzerschnittenen Wäldern verfügt der Naturpark über eine Vielzahl wertvoller und seltener Landschaftselemente wie Moore und Grinden.Darüber hinaus wird die Eignung dieses Gebiets als Naturpark durch eine große Zahl an Schlössern, Burgen und Ruinen sowie Klöstern bestimmt. Ferner führen durch den Naturpark ganz unterschiedliche touristische Straßen, wie zum Beispiel die Schwarzwald Hochstraße, die Schwarzwald Tälerstraße, die Schwarzwald Bäderstraße oder die Badische Weinstraße. Die Aufgabe des Naturparks Mitte/Nord besteht darin, die Vielfalt im Schwarzwald zu erhalten und Wege in eine nachhaltige Zukunft der Region aufzuzeigen.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele des Schwarzwaldes

Baden-Baden 

Ein vielbesuchtes städtisches Ziel ist Baden-Baden mit seinen Thermalbädern, der Spielbank und den Festspielen. Sehenswerte Orte sind unter anderem die alte Reichsstadt Gengenbach, die ehemalige Kreisstadt Wolfach, Schiltach und Haslach im Kinzigtal (beide an der deutschen Fachwerkstraße) und das Blumen- und Weindorf Sasbachwalden am Fuße der Hornisgrinde. Sehenswerte Altstädte bieten ebenso Altensteig, Dornstetten, Gernsbach und Freiburg. Baiersbronn glänzt als Zentrum der Spitzengastronomie, Freudenstadt ist um den größten Marktplatz Deutschlands gebaut.

Freudenstadt Marktplatz

Im Hirsauer Baustil aus Buntsandstein errichtet wurde das Kloster Alpirsbach sowie die Klosterruine Hirsau. Eine ländliche Idylle ist das Kloster Wittichen bei Schenkenzell. Das Murgtal, das Kinzigtal, die Triberger Wasserfälle und das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof werden häufig besucht. Das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach an der Schwarzwaldbahn bietet mit seinen original wiederaufgebauten Schwarzwaldhäusern Einblicke in das bäuerliche Leben des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Gebäude wurden an anderer Stelle abgetragen, die Einzelteile nummeriert und exakt nach Plan im Museum wieder erstellt. Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen zeigt einen umfassenden Querschnitt durch die Geschichte der Uhrmacherei und Uhrenindustrie. Das Schüttesäge-Museum in Schiltach bietet Informationen und lebendige Geschichte zu den Themen Holzwirtschaft, Flößerei im Kinzigtal sowie Gerberei. Das Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach im Kinzigtal bietet eine Übersicht über die Trachten des gesamten Schwarzwaldes und der Randgebiete. Das MiMa Mineralien- und Mathematikmuseum in Oberwolfach beherbergt Mineralien und Bergbauzeugnisse aus dem gesamten Schwarzwald und verbindet sie mit mathematischen Erklärungen. Aussichtsberge sind neben dem Feldberg vor allem der Belchen, der Kandel und der Schauinsland sowie im Nordschwarzwald die Hornisgrinde, der Schliffkopf, der Hohloh, der Merkur bei Baden-Baden und die Teufelsmühle.

Geschichte, Kultur und Brauchtum im Schwarzwald

Für viele ist Kultur und Schwarzwald nur Bollenhut und Schwarzwälder Kirschtorte. Dies ist aber nur ein sehr einseitiges Bild: der Schwarzwald ist eine alte, europäische Kulturlandschaft, die überraschend viele kulturelle Highlights bietet. Seien es Zeugen einer längst vergangenen Zeit oder aber auch moderne, gegenwärtige Kunst. Seit über 2500 Jahren ist der Schwarzwald besiedelt und an vielen Stellen lassen sich noch die Spuren der Vergangenheit finden.

Siedlungsform

Der größtenteils sehr ländlich geprägte Schwarzwald besteht aus vielen verstreuten Gemeinden und wenigen großen Städten. So auch beispielsweise die im Nordschwarzwald liegende Gemeinde Baiersbronn, die sich aus neun Teilorten, darunter auch dem größten Teilort Mitteltal, zusammensetzt. Die nächste Stadt, allerdings mit nur ca. 20.000 Einwohnern ist Freudenstadt. Tradition und Brauchtum werden vielerorts noch intensiv gepflegt und nehmen einen wichtigen Stellenwert ein.

Ortsschild Mitteltal

Tracht

Wer vom Schwarzwald liest oder hört, denkt sofort an den roten Bollenhut, der bereits zum Markenzeichen und Wiedererkennungsmerkmal für die Ferienregion geworden ist. Der Bollenhut ist international bekannt und für zahlreiche Urlauber, aber auch für die, die noch nie hier waren, ist er unweigerlich mit dem Schwarzwald verbunden. Zum Teil werden heute noch, meist zu festlichen Anlässen, die traditionellen Trachten getragen. Das Aussehen der Trachten variiert von Region zu Region zum Teil sehr stark. Historische Hintergrundinformationen: Kaum bekannt ist, dass die Tracht mit dem Bollenhut nur in drei Dörfern des ehemals württembergischen Amts Hornberg getragen wird: in Gutach, Kirnbach und Reichenbach. Den Namen hat ihr die größte dieser Gemeinden gegeben, in der früher und heute nahezu alle Trachtenteile in kunstvollem Handwerk hergestellt werden. Auffälligstes Merkmal der Gutacher Tracht ist der Bollenhut, ein mit weißer Masse gefestigter Strohhut, auf den in Kreuzform elf große und drei im Ansatz erkennbare Wollbollen aufgenäht sind. Das Gewicht des Hutes beträgt bis zu zwei Kilogramm. Unverheiratete Frauen tragen ihn mit roten „Bollen“, verheiratete mit schwarzen. Heiratsfähige Frauen tragen bisweilen vor und am Hochzeitstag eine Brautkrone, den so genannten Schäppel, dessen größte Exemplare aus der Stadt St. Georgen bis zu fünf Kilogramm schwer sind.

Bauweise

Bekannt ist der Schwarzwald ferner für die typischen Bauernhäuser mit ausladenden Krüppelwalmdächer, die Schwarzwälder Kirschtorte, den Schwarzwälder Schinken, den Schwarzwaldwichtel, das Kirschwasser und die Kuckucksuhr, die 1737 in Schönau im Südschwarzwald erfunden wurde. Die landschaftliche Schönheit sowie das Traditionsbewusstsein seiner Bewohner hat schon im 19. Jahrhundert und beginnenden 20. Jahrhundert zahlreiche Künstler angezogen, die über ihre Werke den Schwarzwald in der ganzen Welt bekannt machten. Vor allem der aus Bernau stammende Hans Thoma sowie sein vom badischen Großherzog Friedrich I. (Baden) geförderter Studienkollege Rudolf Epp malten zeitlebens Motive aus dem Schwarzwald. Im Kunsthandwerk nimmt vor allem die Holzschnitzerei eine bedeutende Rolle ein, die nicht nur volkstümliche Werke wie die Longinuskreuze (eine Sonderform des Arma-Christi-Kreuzes), sondern auch berühmte Bildhauer wie Matthias Faller hervorbrachte.

Freiburger Muenster

Museen und Theater

Vom modernen Vitra-Design Museum in Weil bis hin zum klassischen Hans-Thoma-Museum in Bernau: eine Vielzahl von kleinen, aber feinen Museen prägt die kulturelle Landschaft im Schwarzwald. Natürlich lässt sich das Angebot nicht mit Paris, London oder Berlin vergleichen, trotzdem warten viele Kleinode auf den interessierten Kunstkenner. In den zahlreichen Freilicht- und Heimatmuseen besteht die Möglichkeit, der Frage „Wie war das Leben im Schwarzwald vor 200 Jahren?“ auf den Grund zu gehen. Hier kann man die wechselvolle Geschichte der Region hautnah erleben und erfahren, wie der Alltag im Schwarzwald früher aussah. Eines der bekanntesten und eindrucksvollsten Freilichtmuseen im Schwarzwald ist das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Der Vogtsbauernhof wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet und ist in den 1960ern zu einem Freilichtmuseum umgebaut worden. Damit ist der Hof das älteste Freilichtmuseum Baden-Württembergs. In den sechs Gebäuden des Hofs kann am Leben der letzten vier Jahrhunderte teilgenommen werden. Korbmacher, Schneider und Schuhmacher lassen die Besucher an ihren Tätigkeiten teilhaben. Ähnlich ist es mit der Theaterlandschaft. Hier spielen natürlich klassischerweise die größeren Städte wie Freiburg oder Karlsruhe eine tragende Rolle, aber auch hier im Nordschwarzwald finden sich an unerwarteten Stellen überraschende Angebote, wie z.B. das Sommertheater in Freudenstadt.

Maerchenmuseum

Bergbau

Beim Gedanken an den Schwarzwald fällt einem auf Anhieb nicht unbedingt der Abbau von Silber, Blei, Fluss- und Schwerspat ein. Und dennoch besaß der Bergbau jahrhundertelang eine hohe Bedeutung in der Region und hatte seine Blüte früher als die bekannten Bergbaureviere Erzgebirge und Harz. Ohne Silberbergbau im Schauinsland hätte Freiburg heute kein Münster: immerhin die einzige gotische Großkirche, welche im Mittelalter begonnen und auch fertiggestellt wurde.
Bereits zu römischer Zeit wurden die Erzvorkommen vereinzelt abgebaut. Mit einer Blüte im Mittelalter war der Bergbau bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein wichtiger Wirtschaftszweig im Schwarzwald. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die letzten Bergwerke nach und nach geschlossen, da der Abbau mittlerweile unwirtschaftlich geworden war. Die Grube Schauinsland baute als größtes Bergwerk des gesamten Schwarzwaldes im 20. Jahrhundert mit einer Belegschaft von 250 Bergleuten bis 1954 Zink, Blei und Silber ab.
Seit den 1970ern ist man sich der langen Tradition des Bergbaus wieder bewusst geworden. Viele verbrochene Gruben wurden in mühsamer Arbeit wieder zugänglich gemacht, um als Besucherbergwerke den interessierten Besucher vor Ort die Tradition hautnah erleben zu lassen. Ein Ausflug in ein Besucherbergwerk ist ein beeindruckendes Erlebnis. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und der niedrigen Temperaturen im Stollen wird warme und strapazierfähige Kleidung sowie festes Schuhwerk empfohlen.
Die Grube "Himmlisch Heer" in Hallwangen bei Freudenstadt ist ein ehemaliges Silber-, Kupfer- und Schwerspatbergwerk, das seit dem Jahr 2000 für Besucher geöffnet ist. Bei der knapp 45-minütigen Führung durch den historischen Stollen kann man alles Wissenswerte über die Erzvorkommen und deren Abbau erfahren.

Musik

Die Schwarzwälder singen und musizieren gern. Das zeigt sich nicht nur an der Vielzahl volkstümlicher Lieder, sondern auch an der Beliebtheit der Musikvereine und Trachtenkapellen.
Ein Konzert einer Trachtenkapelle erfreut sich stets hoher Beliebtheit bei den Zuhörern. Mit einem abwechslungsreichen Programm begeistern die Gruppen Jung und Alt und regen zum fröhlichen gemeinsamen Schunkeln an. Ob zu Fastnachtsumzügen, Sommerfesten, Erntedankfesten oder an besinnlichen Adventssonntagen: Die Trachtenkapellen sind das ganze Jahr über aktiv und haben für jede Jahreszeit die passende Musik auf Lager.
Besonderen Wert legen die Trachtenkapellen auf den Zusammenhalt der Generationen. Durch eine aktive Nachwuchsarbeit wird die Jugend für die Musik begeistert und somit der Grundstein für eine Kameradschaft zwischen den jüngeren und älteren Mitgliedern gelegt. In der Regel sind die Mitglieder einer Trachtenkapelle zwischen 12 und 65 Jahren alt, was die Generationen übergreifende Begeisterung verdeutlicht, die die Musik auslösen kann.
Trachtengruppen und Trachtenkapellen sind bei weitem nicht mehr alles, was der Schwarzwald musikalisch zu bieten hat. Moderne Musikfestivals wie das Zeltmusikfestival in Freiburg oder das Stimmen-Festival in Lörrach warten heute mit Weltstars auf. Für Freunde der Klassischen Musik gibt es im Schwarzwald zahlreiche philharmonische Konzerte und Festivals, wie beispielsweise das Schwarzwald Musikfestival mit 18 Konzerten an 16 Spielorten.

Literatur und Philosophie

Der Schwarzwald ist Geburtsstätte und Wirkungsort einiger berühmter Schriftsteller und Philosophen. Allen voran natürlich der in Calw geborene Schriftsteller und Dichter Hermann Hesse sowie der bedeutende Philosoph Martin Heidegger, der an der Universität Freiburg studiert und gelehrt hat.

Kulinarik im Schwarzwald

„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“ Im Schwarzwald ist das mehr als nur ein Sprichwort! Statistisch gesehen gibt es in jedem Ort der Ferienregion mehr als eine von den Gourmetführern ausgezeichnete Küche. Nirgendwo finden Sie so viele Sterne-Köche wie hier. Über 350 Restaurants, Gasthöfe und Küchenchefs werden von Gourmetführern Jahr für Jahr mit Sternen, Hauben, Diamanten, Feinschmeckerpunkten oder Kochlöffeln geadelt. Für den Sternesegen in Sachen Kochkunst ist Baiersbronn weit und breit bekannt. Bei den drei Koryphäen aus der Zunft der kulinarischen Götter, können Gourmets Ihren Aufenthalt in Baiersbronn zu einer wahren kulinarischen Erlebnistour machen: Harald Wohlsfahrt im Restaurant Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach, Claus-Peter Lumpp im Restaurant Bareiss im Hotel Bareiss und Jörg Sackmann im Restaurant Schlossberg im Hotel Sackmann lassen ihre insgesamt acht Michelin-Sterne am Baiersbronner Gourmethimmel leuchten.

Lammhaexle Gourmet Hotel Lamm

Aber auch die hervorragende regionale und saisonale Küche, die in Baiersbronn angeboten wird, verdient höchstes Lob. Selbst die Sterneköche setzen auf die badisch-schwäbisch-elsässische Küche mit feinsten Zutaten aus der Region. Doch nicht nur das Essen, sondern auch das Trinken ist für Leib und Seele elementar. Wie gut, dass daher am Westrand des Schwarzwaldes im Weinland Baden Weine von Weltruf gedeihen. Zudem sind die hiesigen Biere und Mineralwasser weit über die Region hinaus bekannt. Die Alpirsbacher Klosterbrauerei mit zahlreichen goldprämierten Bieren und die Peterstaler Mineralquellen mit Produkten höchster Qualitätsstufe sind nur zwei Hersteller, die hier erwähnt werden.

Freizeitaktivitäten im Schwarzwald

Wandern

Wandern im Schwarzwald

Für Leute, die gut zu Fuß sind, ist Wandern im Schwarzwald zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Erlebnis! Die liebste Beschäftigung der Leute, die im Schwarzwald Urlaub machen, ist nach wie vor das Wandern. Im Schwarzwald finden sich sehr verschiedenartige Wanderwege, teilweise von überregionaler Attraktivität.

Grundgerüst ist ein Fernwanderwegesystem mit Längs- und Querwegen, das vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts seitens des Schwarzwaldvereins aufgebaut wurde. Drei Höhenwege im Schwarzwald sind besonders berühmt, auch wegen ihrer Länge: alle drei beginnen jeweils in Pforzheim, und ziehen sich nach Süden. Höhenweg I, der bekannteste davon ist der steigungsintensive Westweg, der über Triberg nach Basel führt, Höhenweg II, der Mittelweg, der über Freudenstadt nach Waldshut führt, und schließlich der Höhenweg III, der Ostweg. Das sind jeweils 279, 223 und 238 Kilometer. Nach 1950 wurden, dem geänderten Bedarf folgend, Rundwanderwege ausgewiesen, zunächst vom relativ dichten Bahnstreckennetz aus, später überwiegend von eigens angelegten Wanderparkplätzen aus. Aktuell werden spezielle, stärker erlebnisorientierte Themenwege angelegt, teils als konzipierte Anlage (Barfußpark Dornstetten, Park mit allen Sinnen in Gutach), teils unmittelbaren Naturkontakt erschließend (Schluchtensteig). Straßen und allzu breite Forstwege werden dabei konsequenter gemieden als bisher.

Wandern im Schwarzwald im herbst

Ein ganz besonderes Wanderparadies ist der Nordschwarzwald. Vor allem der Wanderhimmel in Baiersbronn: Durch dunkle Wälder, liebliche Täler, über lichte Hügel hin zu Karseen, Hochmooren und phantastischen Aussichtsgipfeln - das ist der Baiersbronner Wanderhimmel! Er bietet mit seinem weitläufigsten Wanderwegenetz Europas alles, was das Wandererherz begehrt. Auf 550 Kilometern Wanderwegen rund um Baiersbronn, der waldreichsten Feriengemeinde Baden-Württembergs, erwarten den Wanderer zum Beispiel „Die Neun Himmelswege“. Dabei handelt es sich um thematische Rundwanderwege auf landschaftlich besonders schönen Strecken, die – wo immer es möglich ist auf Pfaden und Steigen abseits von Forstwegen und immer mit Nahverkehrsanschluss – rund um Baiersbronn und seine Teilorte führen. Als Zielpunkte der thematisch verschiedenen Wanderungen zwischen 11 und 21 Kilometern Länge wurden die zahlreichen landschaftlichen Höhepunkte auserkoren.

Der Baiersbronner Seensteig, ein Rundweg mit 5 Etappen verspricht 91 km geballte Natur wie sie abwechslungsreicher nicht sein kann! Karseen, Wasserfälle, Grindenhochflächen und sanfte Talauen, all das bietet der Seensteig auf seinem Streckenverlauf und zeigt dem Wanderer eindrucksvoll die Vielfältigkeit und Einzigartigkeit des nördlichen Schwarzwalds.

Wanderpfad Schwarzwald

Ein weiterer ganz besonderer Wanderweg, ist die Murgleiter. Dieser „Premium-Wanderweg“ folgt der Murg von Gaggenau über Gernsbach und Baiersbronn bis auf den Schliffkopf. Der Wanderweg lässt sich in voller Länge an fünf Tagen erwandern. Immer wieder führt der Weg ins Tal der Murg, so dass sich ganz einfach Etappen nach eigenem Wunsch auswählen lassen - die S-Bahn begleitet den gesamten Weg, weshalb auch der Name „Leiter“ gewählt wurde (die Sprossen bilden die Übergänge zur Bahn). Über steile Waldhänge und spannende Felsformationen, moorige Wiesen und naturnahe Gewässer führt der Weg. Man wird immer wieder hoch hinauf geführt zu herrlichen Ausblicken in die Täler oder in den Schwarzwald hinein. Markierung und wegweisende Beschilderung sind hervorragend.

Den besonderen Reiz Baiersbronns kann man vor allem auch in den Wintermonaten erleben. Wenn der Schnee sich sanft über Berge und Täler legt, verwandelt sich der Baiersbronner Wanderhimmel in ein wahres Wintermärchen. Viele der Wege werden auch für Winter-Wanderer gebahnt.

Wintersport und Luftsport

Im Nordschwarzwald konzentrieren sich die Wintersportgebiete entlang der Schwarzwaldhochstraße und auf dem Höhenzug zwischen Murg und Enz um Kaltenbronn. So sind der Ruhestein, der Vogelskopf, der Kniebis, die Zuflucht und der Mehliskopf, um nur einige zu nennen, sehr beliebte Abfahrtshänge, die sich hervorragend zum Erlernen des alpinen Skisports eignen. Aber auch die Freunde des nordischen Skisports kommen im Nordschwarzwald voll auf ihre Kosten und können aus einer Vielzahl an ausgezeichnet präparierten Loipen je nach Schwierigkeitsgrad und Technik ihre Wunschloipe wählen.          

Langlaufen im Schwarzwald    

Paragliding Schwarzwald
Nicht nur Wintersportinteressierte oder Wanderer haben im Nordschwarzwald ihre Freude, sondern auch Drachen- und Gleitschirmflieger lieben diese Region besonders, da sich die Höhenunterschiede des Gebirges vielerorts bestens für ihren Sport eignen.

Mountainbiken

Radtouren mit der Familie, Gipfelstürme auf dem Mountainbike, Genießertouren zwischen Winzerorten oder in Flußtälern, Zeitfahren mit der Rennradgruppe: In der Ferienregion Schwarzwald ist das Fahrrad ideales Fortbewegungsmittel und Sportgerät zugleich. Vom Anfänger bis zum Weltklasse-Profi kommt in unserer traumhaften Region jeder Biker auf seine Kosten! Wer hier nicht an seine Grenzen stößt, der hat sich nicht genug gefordert.

Mountainbike Schwarzwald

Golfen

In traumhaft schönen Landschaften eingebettet mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, lässt die Golfdestination Schwarzwald mit ihren über 30 Golfplätze Golferherzen jeder Spielstärke höher schlagen. Golfspielen liegt im Schwarzwald voll im Trend! Diesem Trend möchte sich auch Baiersbronn nicht erwehren und nutzt seine ausgezeichnete Lage, die es erlaubt, binnen einer Autostunde bequem mehrere Golfplätze zu erreichen, die sowohl landschaftlich als auch spielerisch sehr reizvoll sind. Baiersbronn kooperiert daher im Rahmen der Schwarzwald Plus Karte mit dem Golfplatz Baden-Baden, dem Golfplatz Domäne Niederreutin/Bondorf und dem Golfplatz Schloss Weitenburg.

Golf spielen im Schwarzwald

Freizeitspaß

Neben den ganzen Möglichkeiten zur sportlichen Aktivität gibt es natürlich auch Dinge, die einfach nur Spaß machen. Dazu gehört beispielsweise das Sommerrodeln auf der Sommerrodelbahn am Mehliskopf, eine geführte Segway-Tour, eine rasante Abfahrt mit dem Mountaincart, ein Bogenschießkurs zur Entspannung und zur Förderung der Konzentration oder ein Drahtseilakt im Hochseilgarten.

Schwarzwald Plus Karte Segway

Schwarzwald Plus Karte

Wer je im Schwarzwald war, weiß seine Herzlichkeit zu schätzen. Muße und Gemütlichkeit lassen die Welt völlig vergessen. Hier im Herzen des Schwarzwalds sind Gäste keine Fremden. Daher war es den Gastgebern in der Gemeinde Baiersbronn und rund um Freudenstadt ein großes Anliegen, die wertvolle Zeit ihrer Gäste noch unbeschwerter zu gestalten. So entstand Schwarzwald Plus. Schwarzwald Plus ist seit 1. Februar 2014 ein neuer Service, eine Einladung der Gastgeber und vor allem die Eintrittskarte in einen sorgenfreien Urlaub mit jeder Menge Attraktionen. Jeder Tag kann somit ganz nach Lust und Laune gestaltet werden. Über 80 wundervolle Schwarzwald-Erlebnisse wurden zusammengestellt, aus denen jeder Gast seine Favoriten frei wählen kann. Somit steht einem unbeschwerten und interessanten Urlaub, der keine Wünsche mehr offen lässt, nichts mehr im Wege.